Rainbow
 

Lichtinstallation
5 Neonröhren, jeweils 10 Euro-Banknoten von 10, 20, 50, 100, 200 und 500 €
Gesamtlänge der Neonröhren 940 cm
Entstanden im Rahmen des Lichtkunstfestivals "Goldstücke" in Gelsenkirchen-Buer, in Kooperation mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen
2019

 
 

Für die Goldstücke erarbeitet der Künstler Philipp Valenta in der Passage zum Robinienhof eine Variation seiner Arbeit "Rainbow“. Bei dem Werk wird eine handelsübliche Neonröhre durch das Anbringen von Geldscheinen in der farblichen Abfolge eines Regenbogens zu einem Lichtobjekt. Der in Oberhausen und Nordheim arbeitende Künstler durchleuchtet die Banknoten und beleuchtet den "Polychromie-Streit“ um die Person Johann Joachim Winckelmann. Der Regenbogen spielt wiederum auf LSBTTIQ* Bewegungen und die Geschichte des Goldes am Ende des Regenbogens an. Der Arbeit schwingt auch ein Bezug zur aktuellen Debatte um bargeld(lose) Zahlung mit.

Roger Rohrbach
Kunsthistoriker, Kunstmuseum Gelsenkirchen

 

 
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