Künstlergespräch mit Friederike Sigler zur Eröffnung der Ausstellung "Abgelehnt aus Bonitätsgründen", Ex14, Dresden

 

Friederike Sigler (F.S.)

Ich habe im Netz gesehen, dass Du eine Wikipedia-Seite hast. Auf der steht: „Philipp Valenta beschäftigt sich in seinem Werk vorwiegend konzeptuell mit Werten, Wertschöpfungprozessen und Verhältnismäßigkeiten. Innerhalb verschiedener Medien wie Installation, Objekt, Performance, Video und Graphik entstehen Arbeiten aus den Themenbereichen von Geld, Luxus, Religion und Politik.“ Da würde ich gerne einhaken, denn offensichtlich geht es auch bei dieser Ausstellung um Geld und Politik, so lässt zumindest der Titel vermuten. Meine erste Frage wäre daher auch: Was heißt Bonität überhaupt, was heißt Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit für Banken und Politik und spielt Bonität auch für Künstler*innen eine Rolle? Allgemeiner formuliert: Bezieht der Ausstellungstitel sich hauptsächlich auf aktuelle politische Geschehnisse oder gibt es Parallelen zur Lebenssituation von Künstler*innen?

Philipp Valenta (P.V.)

Da kann ich mit einer Geschichte antworten, da die Antwort auch auf etwas basiert, was ich in der Deutschen Bank während meines Praktikums machen musste – in Weimar lief das Privatkreditgeschäft nicht so gut, also wurden in der Kundendatenbank Kunden gesucht, die ggf. dafür in Frage kommen. Das bedeutete allerdings, dass alle Kunden unter der Pfändungsfreigrenze von mir „aus Bonitätsgründen abgelehnt“ werden mussten, da sie nicht pfändbar wären, wenn der Kredit ausfällt. Bonität wäre also auch Zahlungsfähigkeit, Zahlungskraft. Interessant war für mich da, dass man sich ständig selbst ablehnt – man sitzt in einer Bank, ist aber an sich selbst in derselben Situation, allerdings mit dem Unterschied, diesen kleinen Hinweis für andere setzen zu können. Viele meiner Bekannten sind sicherlich in derselben Situation, weniger als 1100 € monatlich zur Verfügung zu haben.

F.S.

Der Titel der Ausstellung ist ja auch der Titel einer Arbeit, die hier zu sehen ist. Hast Du diesen Titel, „Abgelehnt aus Bonitätsgründen“ und das, was er impliziert, auch benutzt, um die anderen Arbeiten der Ausstellung auszuwählen oder welche Parameter waren für dich ausschlaggebend?

P.V.

Im Grunde ging es um die Frage, was Geld eigentlich ist und welche Bedeutung es für uns hat. Wenn man „aus Bonitätsgründen abgelehnt“ wurde, wird man feststellen, dass Geld oder die Sphäre des Geldes eine maßgebliche Bedeutung hat, die einem den Zugang zu etwas verwehrten kann. Trotzdem kann Geld noch so viel Anderes sein, es ist nicht nur Zahlungsmittel, sondern hat auch eine politische und soziale Funktion. Vielleicht kann man es auch als gesellschaftliche Konstante sehen, auch als Kommunikationsmittel. Bonität kommuniziert hier auch einen Status, der einer Person zugewiesen wird – auch wenn man hier die Zahlungsfähigkeit bewertet, bewertet man im übertragenden Sinne auch die Person. Dahingehend, mit der Frage nach Bewertungen, sind auch die anderen Arbeiten ausgesucht worden.

F.S.

In deinem Praktikum ging es unter dem Stichwort „Bonität“ meist um Privatpersonen. Gegenwärtig zeigt sich, dass immer mehr Staaten und Institutionen auf ihre Zahlungs- und Kreditwürdigkeit befragt und durch Ratingagenturen bewertet werden. Insbesondere in Zeiten finanzieller Krisen spielt „Bonität“ eine sehr große Rolle – inwiefern nimmt deine künstlerische Arbeit Bezug auf solche politischen Prozesse bzw., zugespitzt formuliert, funktioniert deine Arbeit nur in Zeiten von Finanzkrisen?

P.V.

Meine Arbeit hat auf jeden Fall damit zu tun. Ich recherchiere viel, man bekommt dadurch viel mit – es wird immer größer, die Märkte immer aufgeblasener – derartige Meldungen spielen in die Ideenfindung mit hinein. Es sind aber auch nicht alle Arbeiten, die so entstehen, manchmal ist es eine historische Gegebenheit, die ich interessant finde und dann mit aktuellen Geschehnissen allegorisch verknüpfe. In punkto Krise – ich würde sogar fast

sagen, dass meine Arbeit in einer zugespitzten Krise vielleicht eher nicht mehr funktioniert oder anders aussehen müsste als jetzt, da ich zur Zeit schon immer wieder merke, dass es Momente gibt, die einfach zu seltsam, zu skurril sind und sich jeglicher Kommentar von mir erübrigt – eine einfach Setzung würde da fast genügen.

F.S.

Mir ist aufgefallen, dass, obwohl schon seit längerer Zeit gesagt wird, es würde mehr Geld zirkulieren als gedeckt werden könnte und der ökonomische Mehrwert längst nicht mehr durch Waren, sondern durch Börsenspekulation generiert würde, deine Arbeit sich also unter dem Titel der Finanzkrise noch mit materiellem Geld, mit Banknoten und Münzen beschäftigt. Du beziehst Dich auf dieses materielle Geld und gehst vielleicht auch zur materiellen Qualität von Geld zurück, sodass man fragen könnte, ob das in Zeiten digitaler und „unsichtbarer“ Finanzströme nicht ein Anachronismus ist, ein „back to basics“?

P.V.

Ich habe einmal gelesen, dass über 90% des Geldes nur noch digital vorhanden ist. Demgegenüber erscheint das materielle Geld fast selten – mich interessiert aber gerade diese Materialität, ich nutze das Geld in manchen Arbeiten auch direkt als Material. Wie schon erwähnt,reizt mich auch der kommunikative Aspekt von Geld – auch das Haptische, was vielleicht auch zur Kommunikation dazu gehört. Im Geld sind auch viele Techniken vereint, vor allem durch die ganzen Sicherungsmerkmale, es wird mit Lacken, Wasserzeichen, diversen Druckfarben und Trägermaterialien wie Baumwolle und Polymerstrukturen gearbeitet – ein schönes Beispiel hierfür ist auch ein Anachronismus in Form von Notgeld aus den 1920er Jahren, die teilweise kunstvoll

gedruckt wurden und durch die Serien-scheine Geschichten, Legenden und lokale Begebenheiten erzählt haben. Die Beschäftigung mit analogem Geld mag anachronistisch wirken, doch gerade in Hinblick auf die immer wieder aufkommende Frage nach Kontrolle und privater Sphäre ist das Bargeld doch eine Instanz, die schwer nachverfolgbar ist und über die man meint, eigenständig verfügen zu können.

F.S.

Du plädierst also für mehr Geld und weniger Aktienströme?

P.V.

Für mich Geld einfach ein spannendes Medium. Auch wenn es fast unmöglich erscheint, Geld frei von seinem finanziellen Nutzen und der ethischen Komponente zu betrachten, so findet man dort auch, wie in Büchern und auf Bildern, Geschichte, Geschichten und Ideen, die es zu betrachten und zu erinnern lohnt. Das fasziniert mich.

F.S.

Ich würde gerne zu einzelnen Arbeiten kommen und zunächst über „The absurditiy of certain hypes lacking concept“ sprechen, meiner Meinung nach eine Arbeit, bei der das Interesse am Äußeren oder der Ästhetik der Münzen besonders zum Tragen kommt. Dafür hast du britische Pfundmünzen in einem Raster durch die Technik der Frottage sichtbar gemacht. Wie kam es zu dieser Idee?

P.V.

Die Idee entstand als Anspielung auf Damien Hirsts „Spot Paintings“, die fast manufakturartig bei ihm produziert, aber teils für sechsstellige Beträge verkauft werden, obwohl – bissig gesprochen – nur Punkte drauf sind. Diese Bilder schienen mir fast wie Wertpapiere zu sein, es war fast wie eine andere Form von Geld. Da habe ich mich gefragt, was Geld in Form von Münzen eigentlich anderes ist als ein Punkt, ein „Spot“, wenn man es abzeichnet – da habe ich dann meine eigenen „Spot Drawings“ begonnen. Durch die Frottage von Münzen findet sich auch ein einfacher, kindlicher Bezug, viele haben als Kinder sicher einmal Münzen durch Papier abgerieben. Die Arbeit ist auch endlos verlängerbar, genauso wie die „Spot Paintings“ immer weiter produziert werden; zusätzlich hat die Arbeit ein ähnliches ornamentales Moment. Es sind nur britische Münzen verwendet worden, die alle einmal den Weg durch meine Hände gegangen sind, als ergänzender Bezug zu Hirsts Herkunft.

F.S.

Hier entfaltet sich der ökonomische Wert eher in der Referenz auf Damien Hirst, sonst sind diese Münzen aber in dem Moment Objekte, Dinge, die eigentlich ihrer ursprünglichen Funktion beraubt sind und als Material benutzt werden?

P.V.

Ja genau, im Grunde funktionieren die Münzen wie ein Stempel – die Referenz ist klar, aber es ist maximal ein Symbol, ein Richtungsweiser. Man kann die „Punkte“ auch noch klar als Münzen identifizieren, auch die verwendeten Farben entsprechen denen der originalen Münzen. Als Material war es mir aber auch wichtig, keine Münze zwei Mal zu verwenden – es gibt keine Wiederholung.

F.S.

Eine weitere, neuere Arbeit ist „Herbarium“, die sich ebenfalls mit ornamentalen oder ästhetischen Parametern von Geld beschäftigt. Wie kam es dazu?

P.V.

Während des Residenzstipendiums auf Guernsey habe ich bemerkt, dass auf den Banknoten der Insel Blüten abgedruckt sind, von verschiedenen Pflanzen, die auf der Insel vorkommen. Gerade auch mit der Bedeutung der „Blüte“ als Falschgeld im kam mir die Idee, ein eigenes, künstliches „Herbarium“ zusammenzustellen, was diese besonderen Blüten zeigt. Hier ist es auch eher eine „Änderung“ an einem Geldschein, ein Herausstellen eines bestimmten Merkmals.

F.S.

Ist es wichtig für Dich, dass man vor der Arbeit steht und erkennt, dass es sich um Fragmente von Geldscheinen handelt? Oder funktionieren beide Strategien, also auch nur Blumen zu sehen, ohne die Geldscheine im Hinterkopf zu haben?

P.V.

Aus meiner Sicht gesprochen, ist es irgendwann fast unmöglich, keine Geldscheine darin zu sehen – aber es ist schon von Bedeutung, dass es sich um Fragmente von Geldscheinen handelt. Mir ist nicht wichtig, dass der Betrachter sofort den Dreh bekommt, im Gegenteil finde ich dieses Moment vorher auch wichtig – da die Arbeiten auch eine Form von Kitsch und Dekor haben. Wie dann allerdings die Erschließung erfolgt, kann vielschichtig sein. Auch hier ist wieder die kulturelle Komponente wichtig – einerseits gibt es im Englischen meines Wissens nach die Beziehung von Blüte zu Falschgeld nicht, andererseits sind aber die Blumen dort vielleicht auch noch leichter zu identifizieren und haben eine höhere Bedeutung in Hinblick auf die Identifikation der Bevölkerung.

F.S.

Ich finde interessant, dass es hierbei einerseits um das Aussehen der Scheine geht, aber dass Du zusätzlich auch den regionalen Bezug aufgreifst. Das Geld wird also nicht nur seiner Funktion beraubt, sondern wird noch gesteigert und erhält eine andere. Die Arbeit „Fen-Fan“ ist zum Beispiel ein Fächer, ein Gebrauchsobjekt.

P.V.

Manche finden die Arbeit recht lustig, da „Fen“ eine chinesische Währungseinheit ist und „Fan“ das englische Wort für Fächer. In der Dopplung der Laute hat man daher fast so eine kindliche Imitation der chinesischen Sprache. Der Fen ist in China auch die kleinste Währungseinheit, ein Freund sagte mir, dass selbst dort im Land der Fen keinen Wert mehr hätte, also quasi bedeutungslos geworden ist. Im Grunde ist das Papier mehr wert als der darauf gedruckte Wert. Alle diese Scheine haben einen zeichenhaften Charakter, sie zeigen industrielle Transport- und Arbeitsmittel wie Traktor, Flugzeug und Schiff, andererseits haben sie aber auch einen stark ornamentalen Charakter. Zusätzlich ist der Fächer auch ein klassisches chinesisches Kultursymbol, welches man dadurch auch umsetzen kann, indem man die Ornamente der Scheine benutzt.

F.S.

Man könnte also auch sagen, dass das Geld in Deinem Werk vergänglich wird, da Du die Umtauschbarkeit in einer Bank durch die Ausschnitte, die Verarbeitung verhinderst?

P.V.

Ja, das stimmt.

F.S.

Ich würde ganz gerne noch auf zwei weitere Arbeiten zu sprechen kommen, die wesentlich abstrakter sind, eine davon ist „Turtle & Sputnik“. Der Zugang und die Verbindung zum Geld ist hier wesentlich verschlüsselter und erschließt sich nicht sofort.

P.V.

Richtig, vor allem auch daher, da das Symbol fast nicht mehr vorkommt. Man sieht hier das internationale Währungsplatzhaltersymbol oder „Currency-Zeichen“ – manche kennen es vielleicht von früher von der Mac-Tastatur, es ist auch nach wie vor im ASCII-Zeichensatz enthalten. Soweit mir gesagt wurde, war das Symbol dafür eingesetzt worden, in der Anfangszeit Kommunikationsprobleme zwischen Computer, Textverarbeitung und Drucker zu überbrücken, das heißt wenn ein exotisches Währungssymbol im Text vorkam und der Drucker dieses nicht verarbeiten konnte, wurde generisch das Platzhaltersymbol eingesetzt und gedruckt. Das hatte natürlich zur Folge, dass die Zahlen vollkommen frei im Raum schwebten und sich nur noch maximal durch den Zusammenhang erschlossen – was das Zeichen an sich recht nutzlos macht, in Anbetracht einer Branche, die so sehr nach Genauigkeit strebt wie die Finanzwelt. Es hat zwei fast offizielle Spitznamen: Turtle und Sputnik, die dann auch namens- und farbgebend wurden.

F.S.

Was für eine Bedeutung hat für Dich die Bildhaftigkeit des Zeichens, es wird ja hier als Bild ausgestellt und gezeigt?

P.V.

Das Zeichen bleibt natürlich Symbol, aber man hat zusätzlich jetzt eine andere, ästhetische Qualität, die sich auch in der Zweiteilung zeigt und auch der Ambivalenz des Zeichens entspricht. Trotz des Symbolcharakters hat es aber auch seinen Sinn verloren, es ist quasi überflüssig geworden, da sich Anforderungen und Technologie verändert haben. Das empfand ich als spannend, da es so fast ein Relikt und nur noch bildhaft ist.

F.S.

Die andere abstraktere Arbeit, die sich aber wahrscheinlich am direktesten mit der schieren Unmöglichkeit einer Materialisierung der Finanzströme auseinandersetzt, ist „Vektor“.

P.V.

Die Arbeit ist im Grunde eine Abbildung eines Moments, einer Sekunde aus dem DAX. Die Pfeile, die zu sehen sind, stehen für die im DAX enthaltenen 30 Einzelwerte, deren Kursentwicklungen von den Prozentangaben in Pfeile, in Vektoren übersetzt wurden. Es gibt fünf Werte, stark steigend, stei-gend, stagnierend, fallend und stark fallend, die dann dementsprechend zugeordnet werden. Die maßgeblichen Punkte der Arbeit sind

vielleicht, dass ich einerseits das Aussehen nicht beeinflussen kann, da es sich aus dem Verhalten der Kurse generiert – und zudem auch schon in dem Moment, in dem es ausgedruckt ist, ökonomisch vollkommen irrelevant ist.

F.S.

Wenn Du die Arbeit also in einer anderen Ausstellung präsentieren würdest, würde sich ein komplett neues Bild ergeben?

P.V.

Ja, die Arbeit sähe komplett anders aus, einerseits durch die veränderten Kurse, andererseits aber auch vielleicht durch die Raumbeschaffenheit. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass sich zwei Arbeiten je komplett gleichen könnten. Der Punkt liegt meist auch am Tag der Eröffnung, einige Stunden vorher – daher ergibt sich auch die teils eher einfache Darstellung der Drucke auf Kopierpapier – schnell nachgeschaut, schnell ausgedruckt, schnell aufgehängt. Trotz der Tatsache, dass jede Sekunde anders aussehen kann, ist der Zustand durch die Präsentation quasi eingefroren.

F.S.

Neben den mit Geld verbundenen Geschichten beschäftigt Du Dich auch mit Religion, was vielleicht in einer Arbeit in diesem Kontext auch sichtbar wird: Mit „Dido“ thematisierst Du einen Moment aus der griechischen Mythologie. Worum geht es und in welchem Verhältnis stehen Geld und Religion?

P.V.

„Dido“ war eine phönizische Prinzessin, die an der afrikanischen Küste anlandete und vom Berberkönig Jarbas ein Stück Land erwerben wollte, um eine Siedlung zu errichten. Der König teilte ihr mit, sie könne das Land haben, welches „unter eine Kuhhaut“ passt. Die findige Dido aber fragte, ob sie damit das Land nehmen könne, welches „innerhalb der Kuhhaut-Grenze“ läge – und der König stimmte, den Trick nicht bemerkend, zu. Dido schnitt daraufhin die Kuhhaut in dünne Streifen und erzeugte so eine unglaublich lange Schnur, mit der sie ein großes Stück Land umgrenzte. So wurde der Legende nach die Stadt Karthago gegründet.

Interessant war für mich, dass der Name „buck“, mit dem man den Dollar beschreibt, von „buckskin“ kommt, aus einer Zeit, in der tatsächlich mit Tierhäuten bezahlt wurde. Daher entstand die Idee, analog mit dem Dollar dasselbe zu tun wie Dido, nämlich ihn in dünne Streifen zu schneiden, um seine „Reichweite“ zu vergrößern – trotz seiner jetzigen Länge von 10 Metern ist der Versuch natürlich leider absurd und vergeblich. Ich glaube, was in dieser Arbeit und auch in vielen anderen klar wird, ist, dass Geld sehr viel mit Glauben zu tun hat. Man muss daran glauben, dass ein mit einigen Zahlen bedrucktes Papier eine bestimmte Summe wert ist, um Waren dagegen einzutauschen. Das ist, meiner Meinung nach, die Basis unseres finanziellen Systems und gleichzeitig sehr ähnlich zu einer Religion.

 
 

Friederike Sigler, Kunsthistorikerin und Kunstwissenschaftlerin, HfBK Dresden

 
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